Zuckerfreier Osterfladen für den perfekten Osterbrunch

Osterfladen ohne Zucker zum Brunch

Die Vorboten des Frühlings haben sich bereits angekündigt: Das Thermometer klettert vereinzelt über 15 Grad, Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge präsentieren ihre Blütenpracht und die ersten (Schoko-)Osterhasen kommen aus dem Winterschlaf. Wenn das nicht eindeutige Zeichen sind, um mit meinem ersten zuckerfreien Oster-Rezept zu starten. Bereits zum zweiten Mal in Folge werde ich mein Osterfest ohne Zucker feiern, was für mich ganz in Ordnung ist und auch nicht das Gefühl auslöst auf etwas verzichten zu müssen. Für 99% der Osterhasen-Verstecker, Brunch-Zelebrierer und Naschhasen klingt dies wohl wie ein schlechter Scherz. Daher habe ich ein Oster-Special vorbereitet, dass euch die nächsten Wochen mit zuckerfreien Rezepten und festlicher Inspiration auf das kommende Fest einstimmen soll. Ich freue mich sehr, dass ich die Migros für eine Kooperation gewinnen konnte, welche mich mit Zutaten und farbenfroher Oster-Dekoration unterstützte.

Kleiner Tipp gegen den Zuckerfrust: Meinen Brunch-Tisch dekoriere ich üppig mit farbenfroher Oster-Deko, vielen Blumen und Ostereier. Da merkt bestimmt niemand, dass die Schokoeier und -hasen fehlen. 😉

Osterbrunch ohne ZuckerOsterfladen mit Himbeerkonfitüre

Als ich noch klein war, habe ich mich jedes Jahr auf den Moment gefreut, wenn die süssen, luftigen Osterküchlein wieder in den Regalen lagen. Wenn die Leckereien in der Variante ohne Zucker zu haben wären, würde ich bestimmt auch jetzt noch zugreifen Selbermachen geht natürlich auch. Dafür habe ich mich von den zahlreichen Osterrezepten auf Migusto inspirieren lassen und kurzerhand das Osterfladen-Rezept entzuckert. Anstelle eines fixfertigen süssen Mürbeteigs habe ich selber einen angerührt, was das Rezept nicht wirklich erschwert und mit wenigen Handgriffen erledigt ist. Das Positive dabei ist natürlich, dass ihr die Süsse selber bestimmen könnt. Anstelle von Erythrit lässt sich auch Xylit oder Reissirup für den Teig und die Füllung verarbeiten.

Heute Morgen hatten wir unsere (zwar etwas frühzeitige) Hauptprobe für den Oster-Brunch und die ist mit dem Osterfladen super gelungen. Nun wünsche ich euch viel Spass mit der Zubereitung eurer zuckerfreien Oster-Naschereien. Lasst es mich wissen, wenn ihr weitere Ideen für den perfekten Brunch habt – etwas Zeit bleibt mir ja noch für weitere Experimente. 🙂

Osterfladen

Vorbereitung: 1 hour

Kochen: 30 minutes

Total: 1 hour, 30 minutes

Dosierung: 1 Kuchenblech (ca. 28 cm)

Osterfladen

Zutaten

    Teig
  • 125g Dinkelmehl hell
  • 125g Vollkorndinkelmehl
  • 125g kalte Butter
  • 2 EL Erythrit
  • 2 EL Vollrahm
  • 1 Ei
  • Füllung
  • 5dl Milch
  • 2 EL Erythrit
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (oder 1 Vanilleschote)
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Zitrone
  • 120g Risotto-Reis
  • 30g Butter
  • 2 Eier
  • 3-4 EL Himbeerkonfitüre
  • Kokosmehl zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl, Butter, Erythrit und Vollrahm in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben. Anschliessend das Ei dazugeben und alles zu einem Teig zusammenfügen, jedoch nicht kneten. In eine Klarsichtfolie gewickelt, muss der Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
  2. Währenddessen Milch, Erythrit, gemahlene Vanille und Salz aufkochen. Anschliessend etwas Zitronenschale fein dazureiben und den Reis in die Milch geben. Auf kleiner Hitze wird der Milchreis ca. 30 Minuten gekocht bis er schön weich ist. Nicht vergessen den Reis immer wieder zu rühren. Sobald der Reis fertig ist, leicht auskühlen lassen.
  3. Butter schmelzen, Eier trennen und das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Butter und Eigelb mit dem Milchreis vermischen und den Eischnee sorgfältig darunterziehen.
  4. Der gekühlte Teig auf einem Backpapier ca. 2-3 mm dick auswallen und zusammen mit dem Papier in die Kuchenform legen. Der Rand entlang der Form befestigen. Mit einer Gabel den Teigboden einstechen und mit Himbeerkonfitüre bestreichen.
  5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Zum Schluss die Milchreismasse auf dem Teigboden verteilen und auf der untersten Rille ca. 25 - 30 Minuten goldbraun backen. Damit der Kuchen nicht anbrennt, nach ca. 20 Minuten mit einer Alufolie bedecken. Nach dem Abkühlen kann der Kuchen mit Kokosmehl gepudert werden.

* Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Migros.

2 Comments

  1. Antworten

    Nad

    25. März 2017

    Liebe Dominique. Dieses Rezept sieht super aus, ich freue mich schon, es auszuprobieren. Hast du eine Idee, mit was ich das Erythrit ersetzen könnte (zb Honig oder Dattelsirup?) und wie viel? Ich versuche eben, nur natürlichen zu verwenden, aber die richtige Menge zu verwenden ist manchmal sehr schwierig.

    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Nadine

    PS: super blog, super rezepte 🙂

    • Antworten

      Dominique

      28. März 2017

      Liebe Nadine, tut mir echt Leid, dass ich dir erst heute zurückschreibe. Es freut mich sehr, dass dir mein Blog und das Rezept gefällt! 🙂 Auf die Konsistenz müsste es keinen Einfluss haben, welches Süssungsmittel du verwendest, da der Kuchen beim backen auch nicht wirklich aufgeht. Ich würde es mit 1:1 ersetzen versuchen, da Erythrit eher weniger süss ist als Honig oder Dattelsirup. Wenn du es mit Reissirup versuchen möchtest, würde ich allenfalls 3-4 EL nehmen, da der weniger süss ist. Ansonsten einfach kurz den Teig probieren und dann ggf. nachsüssen. LG Dominique

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